Retrospektive Niki de Saint Phalle im Grand Palais

22. August 2014 um 13:36

Retrospektive Niki de Saint Phalle im Grand PalaisDas Grand Palais in Paris widmet einer der populärsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts Niki de Saint Phalle ab 17. September 2014 eine große Ausstellung. Bekannt wurde die Französisch-Amerikanische Künstlerin vor allem durch ihre bunten betont üppigen Frauenfiguren mit runden Formen den „Nanas“. Niki de Saint Phalle (1930-2002) gestaltete unter anderem zusammen mit Jean Tinguely den Strawinski-Brunnen am Centre Pompidou. In Deutschland wurde sie mit in ihren Nana-Skulpturen die seit 1974 in Hannover am Leibnizufer , heute Teil der Skulpturenmeile aufgestellt wurden. Die Ausstellung im Grand Palais, die größte seit 20 Jahren der Künstlerin, zeigt auf 2000 m2 mehr als 200 teils noch unbekannte Werke in Chronologischer und thematischer Anordnung.

Niki de Saint Phalle wurde am 29. Oktober 1930 in Neuilly-sur-Seine bei Paris geboren, wuchs aber in den USA auf. Sie reiste zeit ihres Lebens zwischen den beiden Ländern hin und her und verband die Strömungen der Kunst der beiden Kulturen. Sie war die einzige Frau die als Vertreterin des Neo-Realismus in Frankreich bekannt wurde. Niki de Saint Phalle war auch die erste „feministische“ Künstlerin die mit der neuartigen Darstellung des weiblichen Körpers, der Erotik, die Rolle der Frau in der Gesellschaft am Ende der 50er Jahre in Frage stellte

Niki de Saint Phalle Retrospektive im Grand Palais, Paris
Metro : Champs-Elysées-Clemenceau
vom 17. September 2014 bis 2. Februar 2015
Täglich ausser Dienstags 10:00 bis 22:00 Uhr (Sonntags und Montags bis 20:00 Uhr)
Eintritt : Erwachsene 13€, Jugendliche (16-25 Jahre) 9€, unter 16 J. kostenlos

Internetseite und online Reservierung

Dolorès © 2014 Niki Charitable Art Foundation, All rights reserved. Donation Niki de Saint Phalle

Dolorès © 2014 Niki Charitable Art Foundation, All rights reserved. Donation Niki de Saint Phalle

Anschließend wird die Ausstellung im Guggenheim – Museum in Bilbao (Spanien) vom 27. Februar bis 7. Juni 2015 zu sehen sein.